23.07.2009
Bundeswehr raus aus Afghanistan!
35 tote deutsche Söhne, Väter, Brüder oder Ehemänner haben wir in Afghanistan seit 2001 schon zu beklagen (über 80 Gefallene in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr insgesamt), alles nur im Interesse der Humanität und der Menschenrechte. Ein ganzes Volk wird zum Wohle der US-amerikanischen Wirtschaft seines Selbstbestimmungsrechtes beraubt und wir Bundesdeutschen sind die eifrigen Handlanger in diesem unmenschlichen Spiel. Deutschland befindet sich wieder im Krieg, auch wenn die abgehobenen Polit-Bonzen dieses Wort noch nicht so gern in den Mund nehmen mögen. Warum wollen sie es nicht in den Mund nehmen? Weil sie wissen, daß ihr ach so heiliges Grundgesetz von Deutschland ausgehende Angriffskriege unzweideutig untersagt und sie sich so selbst als die obersten und schlimmsten "Verfassungs"-Feinde bloßstellen würden. Man ist nun dazu übergegangen, das Ganze als nichtinternationalen bewaffneten Konflikt zu bezeichnen, um die eigenen Schandtaten zu legitimieren.
Mehrere Hundert Bundeswehr-Soldaten befinden sich derzeit in Nord-Afghanistan in einer der heftigsten Auseinandersetzungen mit afghanischen Freiheitskämpfern. Die Lage droht zu eskalieren, wie seit 1945 nicht mehr. Panzer werden eingesetzt, der Schießbefehl ist erteilt. In Kundus kamen Hunderte afghanische Zivilisten ums Leben – die Verantwortung wird innerhalb der Bundesregierung fleißig hin und her geschoben. Wie lange wird es dauern, bis die Zahl 35 toter deutscher Soldaten ungebremst nach oben klettert? Das Truppenkontingent beträgt aufgrund der aktuellen Erhöhung um 800 derzeit 5350 Soldaten – sie alle müssen sich in Lebensgefahr begeben, weil ein selbstbewusstes und freies Afghanistan US-amerikanischen Interessen im Wege steht.
Verteidigungsminister Guttenberg und alle anderen, die das Gemetzel zu verantworten haben, werden sich irgendwann rechtfertigen müssen, daß sie als gebückte Handlanger der Kapitalinteressen junge Deutsche die Drecksarbeit am Hindukusch machen ließen. Junge, nicht selten beruflich perspektivlose Deutsche müssen den Kopf für ein paar Euro hinhalten, damit die ökonomischen "Global Players" sich mittelfristig Ressourcen und langfristig Absatzmärkte sichern können. Hier geht es nicht um Demokratie oder andere Phantastereien, hier geht es um Macht und die Absicherung handfester wirtschaftlicher Interessen. Die immerwährenden Forderungen Obamas nach mehr deutschen Soldaten auf den US-amerikanischen Kriegsschauplätzen sind bezeichnend dafür, daß auch der schwarzen Marionette im Weißen Haus langsam aber sicher die Unterstützung für die Kriegspolitik flöten geht.
Schaut man sich die Zielsetzung der einzelnen am Konflikt beteiligten Gruppen an, erscheint einem das Motiv der afghanischen Widerstandskämpfer trotz aller Kritik auch an diesen Truppen am ehrlichsten und nachvollziehbarsten. Sie wollen so weiter leben, wie sie es seit Urzeiten gewohnt waren. Ohne Bevormundung und Unterdrückung durch kommunistische oder nun eben kapitalistische Menschenschlächter. Sie wehren sich dagegen, daß aus ihrem Heimatland ein x-beliebiger Konsummarkt wird, der wie ein Ei dem anderen gleicht.
Die NPD solidarisiert sich mit allen Menschen, die ehrlichen Herzens für die Unabhängigkeit und Identität ihrer Heimat kämpfen. Wir fordern die bundesdeutschen Verantwortlichen auf, endlich ihre Rolle als Steigbügelhalter US-amerikanischer und israelischer Interessen aufzugeben und eine Politik umzusetzen, die das Selbstbestimmungsrecht aller Völker auf diesem Erdball zum Ziel hat. Denn für dieses Ziel stehen wir.
Doch um Deutschlands Freiheit herbeizuführen und auch einen Teil für die Unabhängigkeit anderer Völker von der USraelischen Knute zu leisten, bedarf es radikaler Maßnahmen:
- Austritt aus sämtlichen raumfremden Bündnissen, die nicht in deutschem Interesse handeln - Austritt aus der NATO
- Interventionsverbot durchsetzen- Schaffung einer neuen Völkerrechtsordnung
- Friedensvertrag für Deutschland
- Keine Kriegseinsätze für fremde Interessen!
- Schaffung eines europäischen Verteidigungsbündnisses
- Sofortiger Abzug aller fremden Truppen!
- Abbau sämtlicher Spionage- und Bespitzelungseinrichtungen auf deutschem Boden!
Nach Wiederherstellung der Souveränität des deutschen Volkes wird es unumgänglich sein, daß die europäischen Staaten ein Verteidigungsbündnis schmieden, welches zur Aufgabe hat, die territoriale Unversehrtheit und politische Unabhängigkeit Europas zu sichern und gemeinsame Interessen auch gegen den Druck imperialistischer Mächte durchzusetzen.
Ronny Zasowk
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