14.12.2009

Wird das Minarett-Verbot das Hauptthema zur Landtagswahl?

Kurzinterview mit dem Landesvorsitzenden von Nordrhein-Westfalen, Claus Cremer

NPD-NRW: Herr Cremer, wie lautet Ihre Meinung über die Volksabstimmung zu dem Minarett-Verbot in der Schweiz?

Die Abstimmung in der Schweiz ist für mich unter zwei Gesichtspunkten zu sehen. Erstens handelt es sich um einen begrüßenswerten, basisdemokratischen Vorgang, der deutlich gemacht hat, daß das Volk auch in der Mehrheit eine andere Meinung vertritt als ihre sog. gewählten “Volksvertreter”. Die Volksabstimmung in der Schweiz richtete sich in erster Linie gegen die Minarett-Türme als weithin sichtbares Zeichen einer islamischen Landnahme auf europäischen Boden. Persönlich gehe ich zudem davon aus, daß die schweizer Wahlbürger in ihrer Mehrheit diesen Volksentscheid aber auch dazu genutzt haben, um ihre Ablehnung gegenüber der Überfremdung und der Islamisierung allgemein kundzutun, was ihnen ja auch eindrucksvoll gelungen ist. Der Volksentscheid in der Schweiz und die Reaktionen der etablierten Politiker und der Medien zeigen aber auch einen zweiten Gesichtspunkt auf, nämlich, daß der Wille des Volkes nicht gern gesehen ist. So überschlugen sich direkt nach der Entscheidung die Meldungen über ein angeblich rassistisches und ausländerfeindliches Ergebnis, die etablierten schweizer Politiker entschuldigten (!!) sich sofort nach der Wahl für den Volkswillen ihrer Bürger und die ganzen selbsternannten “Demokraten” waren europaweit schockiert darüber, daß die jahrelange Multikultipropaganda anscheinend noch nicht die gewünschten Früchte trägt. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Forderung der schweizer Liberalen um den “Club Helvetique”, eine neue Volksabstimmung zum gleichen Thema durchzuführen. Hier drängt sich der Gedanke auf, daß so lange gewählt werden soll, bis das gewünschte Ergebnis zustande kommt. Eine wirklich beeindruckende “Demokratie”…

NPD-NRW: Können Sie sich vorstellen, daß auch in Deutschland über eine solche Frage per Volksentscheid abgestimmt wird?

Nein. Die BRD zeichnet sich dadurch aus, daß bei wichtigen Angelegenheiten das Volk eben nicht befragt wird, da ansonsten die Gefahr besteht, daß die Herrschenden ihren berechtigten Dämpfer für eine völlig verfehlte und volksfeindliche Politik erhalten. Die Grünen-Politikerin, Bärbel Höhn, sagte in einer Fernsehsendung nach dem Votum in der Schweiz, daß die Partei der Grünen zwar im Grunde für Volksentscheide eintritt, aber solche Dinge nicht dazu gehören sollten. Nicht “dazu gehören” scheinen in der BRD auch Abstimmungen über so unwichtige Dinge wie die Einführung des Euros, die sog. Europäische Verfassung, Bundeswehreinsätze für fremde Interessen usw. Nur die NPD steht für Volksentscheide auf allen Ebenen und ist damit im Grunde genommen demokratischer als all die selbsternannten Gutmenschen, welche die Demokratie als Rammbock vor sich her tragen.

NPD-NRW: Die NPD hat nach der Abstimmung in der Schweiz eine Kampagne gestartet. Könnte man der Partei Populismus unterstellen?

Populismus gehört zwar auch zum politischen Geschäft, aber ich kann für die NPD sagen, daß die Forderungen immer gleich geblieben sind und man aus diesem Grunde nicht behaupten kann, wir würden nur auf einen Zug aufspringen, der gerade im Gerede ist. Die NPD stellt sich seit ihrer Gründung gegen eine Überfremdung Deutschlands und hat schon immer vor den Gefahren einer multikulturellen Gesellschaft gewarnt, welche sich immer weiter zu einer multikriminellen Gesellschaft entwickelt. Auch geht die Partei die Ursachen der Probleme an und will nicht nur ihre äußeren Geschwüre beseitigen. So hat die NPD-NRW z.B. bereits im letzten Jahr eine Kampagne unter dem Motto: “Deutsche wehrt Euch - Gegen Überfremdung, Islamisierung und Ausländerkriminalität” durchgeführt, also lange vor dem Volksentscheid in der Schweiz. Wir wollen nicht nur verhindern bzw. darüber entscheiden das Moscheen in Wohngebieten gebaut werden, oder ob ein Minarett-Turm errichtet werden soll oder nicht. Wir wollen das Deutschland das Land der Deutschen bleibt und dazu gehört auch, daß die Überfremdung und Islamisierung unserer Heimat gestoppt und hier lebende Ausländer in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. Aus diesem Grunde hat die NPD z.B. ihren 5-Punkte-Plan zur Ausländerrückführung erstellt, welcher viel tiefer in die Materie einsteigt, als die Programme sog. “patriotischer Gruppierungen”, die zwar immer wieder die kranken Äste nachschneiden wollen, aber nicht bereit sind den faulen Baum zu fällen. Auch möchte ich noch einmal klar und deutlich herausstellen, daß die NPD kein Feind des Islams an sich ist. In der Geschichte gab es oft Partnerschaften zwischen Deutschland und islamischen Ländern und der Deutsche ist in vielen orientalischen Staaten ein gern gesehener Gast und Freund. Wir stellen uns aber gegen eine islamische Gesellschaft auf deutschem bzw. europäischem Boden, da diese hier einfach nicht hingehört und Anhänger dieser Glaubenslehre in der überwältigenden Mehrheit halt Ausländer sind und schon aus diesem Grunde in ihre Heimatländer gehören. Ebenso wie ich nicht erwarte, daß z.B. in der Türkei ganze Stadtviertel für deutsche Auswanderer geräumt werden und überall Kirchenbauten entstehen, erwarte ich aber auch nicht, daß es in Deutschland anders aussehen soll und wir unsere Herkunft, unsere Kultur und unsere Gemeinschaft verwässern müssen, weil es den Ausländern oder der Multikulti-Lobby in den Kram paßt.

NPD-NRW: Linke Medien schreiben, daß die „Rechtsparteien” zur Landtagswahl in NRW dieses Thema aufgreifen und sich in populistischen Forderungen übertreffen werden. Wird dieses Thema den Wahlkampf der NPD bestimmen?

Bestimmen wird dieses Thema den Wahlkampf nicht, aber es wird in erweiterter Form sicherlich mit in den Wahlkampf einfließen. NRW ist nun mal das Bundesland mit der höchsten Überfremdung und den meisten sozialen Brennpunkten. Dies muß man klar und deutlich benennen und das wird die NPD auch machen. Wir haben aber in Deutschland bzw. in NRW auch etliche andere Probleme, unter denen unser Volk zu leiden hat. Hier sei beispielsweise der soziale Niedergang, die immer weiter ausufernde Massenarbeitslosigkeit, die Kinderarmut, die Probleme des Mittelstandes etc. genannt. Da die NPD keine Ein-Punkt-Bewegung ist, werden wir uns all diesen Dingen annehmen und dem Bürger verdeutlichen müssen, daß nur eine nationale Regierung den “Karren Deutschland” wieder aus dem Dreck ziehen kann. Deshalb mein Appell an die Bürgerinnen und Bürger NRW’s: Am 09. Mai. 2010: NPD wählen! Damit Deutschland eine Zukunft hat.

www.npd-nrw.de

Spenden Sie dem Landesverband NRW Materialien für die Vorbereitung des Wahlkampfes beim NPD-Materialdienst



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