20.09.2010
Der Materialismus der letzten Jahrzehnte hat die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen in unverantwortlicher Weise vorangetrieben. Hemmungsloses Wirtschaftswachstum, radikale Landschaftsveränderung, ehrgeizig überzogene Industrieprojekte, Industrialisierung der Landwirtschaft, Verstädterung von Dörfern sowie die Vernichtung gewachsener Stadtstrukturen wurden und werden durch etablierte Parteien, Verbände und Interessengruppen verantwortungslos vorangetrieben. Die einseitige Ausrichtung an materiellen Werten und ökonomischen Zwängen führen zwangsläufig zur Vernichtung der traditionellen Bindungen und Kulturen. Der Mensch wird entfremdet und entwurzelt, er verliert seine Identität:
• Die BRD befindet sich in einer dramatischen naturpolitischen Krise. Der CO2-Ausstoß des Industriestaates BRD ist übermäßig hoch, was zusammen mit den CO2-Ausstößen aller anderen Länder dieser Welt in den letzten Jahrzehnten dazu geführt hat, daß der Treibhauseffekt eingetreten ist. Im Zuge dieses Treibhauseffektes erwärmt sich die Erde, was der Hauptgrund für die neue Qualität und Quantität vieler sogenannter „Naturkatastrophen“ ist. Ferner wird durch die so erzeugte Erderwärmung der Lebensraum der Völker dieser Erde durch ein Anschwellen der Weltmeere und ein Ausdehnen der Wüsten eingeengt, was in Zukunft viele soziale Probleme mit sich bringen wird.
• Die überflüssige, übermäßige Verwendung von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen (FCKW) als Treibmittel für Sprühdosen oder ähnliche Behältnisse in der Vergangenheit hat zu einer Zerstörung der die Menschen schützenden Ozonschicht geführt, deren vollstes Ausmaß noch lange nicht erreicht ist. Als Folge dieser Zerstörung der Ozonschicht gelangen gefährliche UV-Strahlen, welche unter normalen Bedingungen von der Ozonschicht abgehalten werden, von der Sonne zur Erde. Durch die erhöhte UV-Strahlung, der die Menschen in Zukunft ausgesetzt sein werden, wird die Zahl der Krebs- und Augenleiden ansteigen.
• Die deutschen Wälder sind sowohl als Sauerstoff-Produzenten, als auch in ihrer Funktion als physische und psychische Erholungsstätten des deutschen Volkes bedroht, bzw. in einigen Bereichen bereits tot. Die Waldflächen in den Ballungszentren der BRD werden mehr und mehr der Bebauung geopfert, ohne daß anderweitig für ausreichend gleichwertigen Ersatz gesorgt wird. Die Folgen sind schlechte Luftqualität und das Ansteigen von psychischen Krankheiten wie zum Beispiel Depressionen und Neurosen.
• In der Verkehrspolitik sind die Politiker der etablierten Parteien nicht in der Lage für eine wirkliche Entlastung der Natur durch ernsthafte, die Natur schützende Maßnahmen zu sorgen. Statt dessen propagieren sie in allen Bereichen ihrer Umweltpolitik, die ihren Namen nicht umsonst trägt, die umweltschonende Umweltzerstörung, welche sich durch ein Kaschieren von naturzerstörenden Zuständen, bzw. Situationen durch scheinbar naturschonende Erneuerungen auszeichnet.
• Im Bereich der Energiepolitik sind etablierte Politiker nicht in der Lage, einen Weg zur Unabhängigkeit Deutschlands im Energiesektor zu finden, der lediglich mit naturschonenden Energiegewinnungsme-thoden auskommt. Sie sind Spielbälle der Energielobbyisten, die alles in ihrer Macht stehende tun, um den Profit der Lobbyisten zu sichern, bzw. zu vermehren. Die Tatsache, daß die Natur in solchen Fällen zugunsten der Einzelinteressen der Unternehmen bis zum Äußersten belastet wird, wie zum Beispiel durch das Verschieben von Atommüll von Zwischenlager zu Zwischenlager, und Schäden davonträgt, die zum größten Teil irreversibel sind, scheint auch in Zeiten „Grüner“ Regierungsverantwortung nicht von all zu großem Belang zu sein.
• Die Anzahl der Nahrungsmittelskandale hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Ursache hierfür ist die immer skrupellosere Haltung der Menschen gegenüber Tieren als Teil der Natur. Zugunsten ihres persönlichen Profits greifen Futtermittelhersteller und Landwirte immer wieder zu Chemikalien, welche zwar das Wachstum der Tiere beschleunigen, wie zum Beispiel Antibiotika, jedoch für den Menschen und für die Natur eine große Gefahr und Belastung darstellen. In Zukunft wird sich auch das Vorkommen solcher Skandale häufen, da im Zuge der voranschreitenden Globalisierung immer mehr Menschen ihre Achtung vor der Natur für persönliche Profitinteressen aufgeben werden, wenn nicht ein Umdenkungsprozeß stattfindet.
• In Zukunft ist mit einer globalen Wasserknappheit zu rechnen, unter der auch Deutschland zu leiden haben wird. Statt diesem absehbaren globalen und dadurch auch nationalen Problem des Wassermangels durch nachhaltige, staatliche, präventive Interventionen entgegenzuwirken, loben etablierte Politiker Errungenschaften der deutschen Industrie im Bereich der Wasserersparnis der von ihnen entwickelten Gebrauchsgegenstände, welche jedoch keine langfristige Verbesserung des zukünftigen Problems Wassermangel darstellen, ohne dabei die Notwendigkeit eines staatlichen Wassersparprogramms zu erkennen. Nur ein starker Nationalstaat, der zusätzlich weitreichende Möglichkeiten hat, in den Wirtschaftsprozeß einzugreifen, kann dem deutschen Volk auch in Zukunft den Zugang zum lebenswichtigen Rohstoff Wasser sichern, weil nur dieser, anders als die Politiker der etablierten Parteien, den Willen zum Schutze des eigenen Volkes hat.
Ursachen der Naturzerstörung
Wir Nationaldemokraten sehen in der herrschenden politischen Ideologie die Ursache für die eklatanten Fehlleistungen etablierter Politik im Bereich des Naturschutzes. Ihr liegt ein Menschenbild zugrunde, das den einzelnen Menschen und seine vollkommene persönliche und materielle Entfaltung als höchsten Wert ansieht. Folglich beutet der Mensch die Natur zugunsten seines individuellen Profits aus und zerstört sie. Sie wird nicht länger als lebensnotwendige Grundlage allen menschlichen Lebens angesehen und dementsprechend behandelt, sondern ist nur noch Rohstofflieferant und billige Mülldeponie.
Weitere, die Natur stark belastende und zerstörende Faktoren, sind die herrschende Gesellschaftspolitik, die den Konsum zum einzigen Wert erhebt und somit naturzerstörende Güterproduktion anheizt, sowie die Globalisierung, die wirkungsvolle Naturschutzmaßnahmen zu Wettbewerbsnachteilen werden läßt.
Gemeinschaftsverantwortung statt Individualinteressen
Die Schaffung einer Wertestruktur innerhalb einer deutschen Volksgemeinschaft spiegelt sich in der Naturschutzpolitik, im Erwachen eines Bewußtseins der Deutschen für die Natur als ihren angestammten Lebensraum wieder. Alle Deutschen müssen sich wieder bewußt werden, daß sie gemeinsam für ihren Lebensraum die Verantwortung tragen und auch gegenüber kommenden Generationen eine Verpflichtung einhalten müssen, damit diese auch in Zukunft in der Lage sind, die Kultur der deutschen Volksgemeinschaft zu bewahren. An allen Stellen, an denen Einzelinteressen mit Gemeinschaftsinteressen kollidieren, haben diese zugunsten des Erhaltes der Gemeinschaft zurückzutreten. Den Deutschen muß wieder bewußt werden, daß es noch Erstrebenswertes jenseits der künstlichen Konsum- und Machtgier, wie zum Beispiel Kultur und Familie, gibt. Mit einem neuen Bewußtsein von Natur als lebensnotwendiger Grundlage und übergeordneter Institution, wird der Mensch der Natur aus einem neuen Verantwortungsbewußtsein gegenüber sich selbst, seinen Mitmenschen und den kommenden Generationen seines Volkes heraus mehr Achtung und weniger Zerstörung entgegenbringen.
Maßnahmen zum Schutz der Natur
Die NPD strebt die Umsetzung folgender Maßnahmen zum Schutze der Natur an:
• Verringerung des CO2-Ausstoßes in Deutschland, um die Luftqualität in Deutschland zu verbessern und unseren Teil zu einer weltweiten Eindämmung der Erderwärmung beizutragen. Im einzelnen sehen wir Nationaldemokraten als dafür geeignet an:
• Die großzügige angelegte staatliche Förderung von innovativen Konzepten für die heimische Energiegewinnung, Energiespeicherung,
Energietransport und Energieeinsparung, um den Verbrauch von fossilen Brennstoffen zu vermindern und um neue Energieformen nutzbar zu machen, die weniger CO2-Ausstoß hervorbringen. Für die Erforschung und Weiterentwicklung alternativer Energien sind Mittel aus dem Atomforschungsprogramm bereitzustellen.
• Verkehrsvermeidung statt „umweltschonender Naturzerstörung” - Die konsequente Vermeidung von Verkehr sollte bei der Wohn- und Siedlungspolitik berücksichtigt werden. Es gilt dabei, das Verkehrsaufkommen insbesondere durch die Aufhebung der strikten Trennung von Wohn-, Arbeits- und Freizeitwelt zu vermindern. Dies vermindert nicht nur das Verkehrsaufkommen, sondern stärkt auch wohnortbezogene Identität und Solidarität. Der öffentliche Personennahverkehr ist nicht umweltfreundlich, sondern lediglich nicht so umweltzerstörend wie der Individualverkehr. Große Pendlerströme, wie beispielsweise in Frankfurt, einer Stadt, die eben soviele Einwohner wie Arbeitsplätze hat und täglich in den Abgaswolken des Verkehrschaos versinkt, sind grobe Planungsfehler, deren Folgen auch durch einen gut ausgebauten ÖPNV nur gelindert, nicht aber beseitigt werden.
• Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs – Der unvermeidbare Verkehr sollte zur Verminderung des Schadstoffausstoßes auf öffentliche Verkehrsmittel umgeleitet werden. Um dies zu gewährleisten ist ihre Attraktivität durch Ausbau und Taktverdichtung zu steigern. Volkswirtschaftlich stehen hierfür die Mittel der unterbliebenen Naturzerstörung durch den reduzierten Individualverkehr zur Verfügung.
• Zur Minimierung umweltschädlicher Emissionen aus Industrietätigkeiten sollte ein volkswirtschaftlich notwendiges und ökologisch verträgliches jährliches Höchstmaß für die einzelnen Emissionsarten festgelegt werden, das in einem Auktionsverfahren an den Meistbietenden versteigert wird. Dieses von vielen Volkswirtschaftlern empfohlene Verfahren wirkt sich positiv auf die Staatsfinanzen und die Umwelt aus und setzt einen starken Anreiz für die Unternehmen, möglichst effizient und umweltfreundlich zu wirtschaften.
• Härtere Strafen und moralische Ächtung für Natur-Kriminelle, da diese Verbrechen am deutschen Volke begehen.
• Den Einsatz staatlicher Fördermittel zum Erhalt des deutschen Waldes und der Waldflächen in den deutschen Großstädten, da der Wald als „grüne Lunge” unseres Landes wichtiger Aspekt für die Gesundheit unseres Volkes ist. Ferner wäre der Einsatz von Kräften eines staatlichen Arbeitsdienstes für Kriminelle und Drogenkranken in Therapie im Bereich der Forstwirtschaft denkbar, da auf diese Weise staatliche Gelder gespart werden können.
• Massive staatliche Umforstungsprogramme, beispielsweise im Land Bayern, welche wissenschaftlich betreut werden, um so die unnatürlichen, im Laufe der letzten Jahrzehnte entstandenen Monokulturen zu beseitigen und an ihrer Stelle wieder annähernd natürliche Mischwälder zu plazieren.
• Stärkere staatliche Kontrollen im Landwirtschaftsbereich, um so gewährleisten zu können, daß wieder ein höherer Sicherheitsstandard bei deutschen Landwirtschaftserzeugnissen einkehrt.
• Zum Schutz der Natur gehört auch der Schutz des Tieres und der Erhalt der Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Die Vermeidung unnötiger Tierquälerei ist eine menschliche Selbstverständlichkeit. Zuwiderhandlungen sind strafrechtlich zu ahnden.
• Förderung bäuerlicher Familienbetriebe auch in benachteiligten Gebieten.
• Wirtschaftsbetriebe sind auf ihre Umweltverträglichkeit zu überprüfen.
• In Deutschland dürfen Lebensmittel nur gentechnikfrei hergestellt und angeboten werden. In Deutschland selbst muß jeglicher Gentechnikanbau unterbleiben.
• Die Errichtung eines Brauchwasserkreislaufs in Deutschland, der parallel zum jetzigen Trinkwasserkreislauf zum Einsparen von wertvollem Trinkwasser dienen soll. Diesen Brauchwasserkreislauf kann das Wasser mehrmals durchlaufen, da zum Beispiel Toilettenspülungen, Autowaschanlagen, usw. nicht ständig mit wertvollstem Trinkwasser gespeist werden müssen.
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