03.12.2010

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Sonntag ist Familientag!

Aus Gründen einer immer fragwürdigeren Konsumorientierung und der Profitgier der großen Einzelhandelsketten wurden in Deutschland die Ladenöffnungsgesetze derart gelockert und aufgeweicht, daß der Sonntag als Tag der Familie zu einer Farce verkommen ist. Sowohl die Kirchen als auch christlich-konservative Kreise hierzulande konnten oder wollten nicht verhindern, daß der Sonntag wie vieles andere auch den Denkschemen des Kapitalismus zum Opfer fiel.

Doch muß, gerade in der Weihnachtszeit, analysiert werden, welche Vorteile, aber vor allem welche Nachteile diese Ladenöffnungsanarchie mit sich bringt. Der einzige Vorteil ist: die großen Ketten können einen weiteren Tag zur Maximierung ihrer Gewinne nutzen. Dieser Vorteil kommt jedoch nur den Konzernspitzen zugute, die Mitarbeiter, besonders Mütter, werden der Adventssonntage, also der Zeit mit ihren Familien beraubt.

Unter der Tatsache, daß auch der Sonntag nun dem Wettbewerbsdruck des freien Marktes ausgesetzt ist, leiden nicht nur die Arbeitnehmer, die damit den einzigen garantiert freien Tag in der Woche einbüßen. Auch kleinen und mittelgroßen Unternehmen entsteht dadurch aufgrund der zusätzlich anfallenden Betriebskosten kein Gewinn. Verkaufsoffene Sonntage nutzen ausschließlich den Bilanzen der großen Discounter.

Die herrschende Politik hat sich mit der Novellierung der Ladenöffnungsgesetze zum Büttel der Interessen der großen Handelsketten gemacht. Wie besonders junge Familien darunter leiden, beispielsweise in der Adventszeit die Sonntage dem schnöden Mammon der Konzerne opfern zu müssen, ist den Systemparteien gleichgültig. Eine nur an reinem Konsumwahn und kurzfristigen Profitinteressen der Großkonzerne orientierte Politik lehnen wir als NPD konsequent ab.

Im Mittelpunkt unserer Politik stehen die Rechte und Bedürfnisse von Familien, Arbeitnehmern und mittelständischen Unternehmen. Diese drei Gruppen sind diejenigen, die unter der liberalen Ladenöffnungsgesetzgebung am meisten leiden.

Daher fordert die NPD, die verkaufsoffenen Sonntage wieder abzuschaffen!
Um ein Zeichen zu setzen, daß wir uns von den Konzernen und ihren Marionetten in den Parlamenten nicht alles auftischen lassen wollen, sollte man als sozial denkender Bürger künftig überlegen, ob man seine Brötchen bei einer der großen Handelsketten ersteht, die den Sonntag zu einem schlichten Werktag pervertiert haben, oder ob nicht der Kleinunternehmer von nebenan die bessere Wahl ist.

Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Volkswirtschaft – sie zu stärken ist ein grundlegendes Element unserer raumorientierten und nationalen Volkswirtschaft!





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