05.04.2009
Initiativantrag
Der Bundesparteitag möge beschließen:
Die Beitragsordnung der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) wird wie folgt geändert:
Buchstabe a) Satz 3 (normaler Mitgliedsbeitrag):
Hiervon erhält der Parteivorstand Euro 4,50 EUR, der jeweilige
Landesverband erhält 2,00 EURO. Der Restbetrag von mindestens 4,00 EUR
verbleibt beim Kreisverband.
Buchstabe b Satz 2 (ermäßigter Beitrag)
Hiervon erhält der Parteivorstand 3,00 EUR, der jeweilige Landesverband
erhält 1,50 EUR und beim Kreisverband verbleiben mindestens 2,00 EUR
Buchstabe d Satz 2 (Sozialbeitrag)
Hiervon erhält der Parteivorstand 1,50 EUR, der jeweilige Landesverband
erhält 1,00 EUR und beim Kreisverband verbleiben mindestens 1,00 EUR.
Bgründung:
Die Kreisverbände sind die tragenden Säulen der politischen Arbeit an
der Basis. Aufgrund der Finanzsituation der Bundespartei sind die
meisten KV gezwungen, die Kosten der von ihnen verwendeten
Info-Materialien selbst zu bezahlen. Dem steht die Tatsache gegenüber,
daß nach der bisherigen Beitragsordnung nur ein verschwindend geringer
Teil der von ihnen selbst einzutreibenden Mitgliedsbeiträge bei den
Kreisverbänden verbleibt. Die finanzielle Ausstattung steht damit in
einem Mißverhältnis zu den ihnen von der Parteisatzung zugewiesenen
politischen Aufgaben. Eine gerechtere Verteilung der Mittel, die die
Gesamtpartei durch die Zahlungen ihrer Mitglieder erhält, ist deshalb
notwendig.
Hinzu kommen weitere Argumente: Wenn die Kreisverbände selbst einen
höheren Anteil an den von kassierten Mitgliedsbeiträgen erhalten
würden, wäre die Motivation der Kreisverbände, insbesondere der
Kreisschatzmeister, wesentlich höher, die vorgeschriebenen Beiträge
auch tatsächlich einzutreiben. Das würde wiederum die Gesamteinnahmen
der Partei erhöhen. Außerdem könnte man auf diesem Wege verhindern, daß
übermäßig Beitragsermäßigungen gewährt werden.
Angesichts der durch kriminelle Machenschaften des früheren
Bundesschaftzmeisters entstandenen Finanzlage der NPD erscheint es
zudem sinnvoll, die Einnahmen der Gesamtpartei künftig stärker auf die
untere Ebene zu verlagern. Selbst wenn es- aus welchen Gründen auch
immer- in einigen Verbänden zu kleineren Unregelmäßigkeiten kommen
sollte, wären die Auswirkungen künftig nicht mehr so gravierend wie bei
Manipulationen auf der Ebene des Parteivorstandes.
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