09.11.2009

Kommentar von Udo Voigt

Zwanzig Jahre Anschluß der DDR an die BRD - kein Grund zum feiern!

Der Fall der Mauer war zweifellos ein überfälliges historisches Ereignis und ein Grund zur Freude. Einzig dieses Ereignis kann ich feiern. Was dann kam, ist wirklich kein Grund zum Feiern. Der Fall der Mauer stellte den Beginn der Übernahme der EX-DDR durch die BRD dar. Darum feiert sich heute das BRD-System. Die sowjetisch besetzte Zone kam somit unter die Kontrolle der von den drei Westmächten kontrollierten BRD. Mit dem Zwei-Plus-Vier-Abkommen wurde die so vergrößerte BRD auch weiter unter die Kontrolle insbesondere der USA gestellt. Ein souveränes Deutschland liegt somit in weiter Ferne. Kollaborateure treiben die Internationalisierung deutscher Unternehmen und die Überfremdung unseres Volkes voran. Sie regieren unser Land zum Gefallen der alliierten Besatzer und des Zentralrates der Juden.

Viel wird in diesen Tagen über die neue Reisefreiheit der damaligen DDR-Bürger gesprochen. Was aber nutzt die neu gewonnene Reisefreiheit denen, die nach dem Anschluß an die BRD in das Millionenheer der Arbeitslosen gerieten und heute kein Geld mehr haben, um überhaupt Reisen antreten zu können. Sicher sind wir mit der Eingliederung der DDR in die BRD der noch ausstehenden Wiedervereinigung ein Stück näher gekommen. Wichtig ist, daß unser Volk sich nicht weiter auseinanderlebt. Aber zum Feiern ist angesichts der gesellschaftlichen Realität in der heutigen BRD kein Anlaß. Mit den Feiern soll im ganzen Land von den wirklichen Problemen abgelenkt werden, die uns tagtäglich beschäftigen.

Die gesellschaftlichen Verfallserscheinungen in der BRD als Folge der Fremdherrschaft sind unübersehbar und die Ex-DDR-Bürger nehmen seit zwanzig Jahren auch daran teil:

-    Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Jahren auf unerträglich hohem Niveau. Derzeit sind in der BRD unter Weglassung der immer wieder veränderten Berechnungsgrundlagen zur Arbeitslosigkeit, nach vorsichtigen Schätzungen ca. 6,5 Millionen Menschen arbeitslos. Diesen Menschen wird damit ein zentrales Element der Sinnstiftung genommen und sie werden dem sozialen Abstieg preisgegeben. Diese Ausgrenzung verschärft sich durch die steigende Zahl der Empfänger von ALG II (Hartz IV). Die Folge: Massenarmut breitet sich aus.

-    Die Massenarmut führt zur sozialen Verwahrlosung: Gemeinschaftsbildende Werte wurden zerstört. Egoismus und Konsumsucht werden gepredigt. Eine gemeinsame Identität, die zur Herausbildung eines Gemeinschaftsbewußtseins und zur Standortfindung des Einzelnen unerläßlich ist, wird durch Amerikanisierung der Kultur, Überfremdung des Volkes und Schaffung antideutscher Neurosen systematisch zerstört. Die Zerstörung des Gemeinschaftsgefühls und die Ausbreitung des hemmungslosen Egoismus führen zu steigender Kriminalität. Die Ausrichtung der Menschen auf Konsumsucht, sowie die Erziehung zur Gemeinschaftsunfähigkeit führen zur Zerstörung der Familie. Steigende Ehescheidungszahlen und immer mehr alleinerziehende Mütter kennzeichnen diese Situation. Verhaltensgestörte Kinder sind vielfach die Folge.

-    Obdachlosigkeit wird zum Massenphänomen. Ungefähr 250.000 Menschen haben in Deutschland kein Dach über dem Kopf. Die Familien-, Dorf- oder Wohnviertelgemeinschaft, die sich um sie kümmern könnte, wurde durch Anonymisierung zerstört. Der Weg zurück in die Gemeinschaft ist nahezu unmöglich.

-    Die Vereinzelung und Sinnentleerung treibt die Zahl der Rauschgiftabhängigen in immer neue Höhen. Schätzungen zufolge gibt es in der BRD etwa vier Millionen Alkoholiker und 100.000 Konsumenten harter Drogen. Ungefähr eine Million Menschen sind medikamentenabhängig, Drogen wie Ecstasy und Haschisch sind allgegenwärtig und sollen „gesellschaftsfähig“ gemacht werden.

-    Soziale Gerechtigkeit existiert nicht. Die Löhne und Renten sinken seit Jahren. Großkonzerne zahlen keine Steuern. Der deutsche Arbeiter dafür um so mehr. Das Kindergeld bewegt sich auf verschwindend geringem Niveau – deswegen sind Kinder das Armutsrisiko Nummer eins. Die Zweidrittelgesellschaft wird immer sichtbarer.

Die geschilderten Entwicklungen sind keineswegs Zufall. Sie sind die Folge der antideutschen Entscheidungen der etablierten Politiker. Die Realität der BRD spiegelt die Folgen der Fremdherrschaft internationaler Kapitalisten wider.

-    Die gesetzlich vorgeschriebene Vollbeschäftigung wird vorsätzlich sabotiert, um die „Arbeitskosten“ zu drücken. Trotz Massenarbeitslosigkeit drängen weitere Millionen Arbeitskräfte aus den Billiglohnländern ungehindert in die BRD. Der Verzicht auf jegliche vernünftige nationale Wirtschaftspolitik zu Gunsten eines primitiven Globalismus  schafft eine immense strukturelle Arbeitslosigkeit, die wiederum verantwortlich ist für die steigenden Lohnnebenkosten, die herhalten müssen, um Sozialabbau und weitere Arbeitsplatzvernichtung zu rechtfertigen. Ein Teufelskreis, der durch den Globalisierungswahn in Gang gehalten wird.

-    Die Zerstörung jeglicher Gemeinschaft liegt ebenfalls im Interesse internationaler Kapitalisten. Die Solidarität wird zerstört und Interessensgruppen werden geschaffen, die gegeneinander ausgespielt werden. Durch die gesellschaftliche Atomisierung werden Menschen zu kritiklosen Konsumenten herabgewürdigt, die sich bereitwillig den nicht existenten „Gesetzen des Marktes“ unterwerfen müssen.

-    Durch Kulturnivellierung und Vernichtung gewachsener Völker werden weltweit Einheitsmärkte geschaffen, die eine globale Vermarktung der Produkte von Großkonzernen vereinfachen sollen.

-    Die Verteilung des Bruttosozialproduktes zugunsten der Großverdiener liegt ebenfalls im Interesse der internationalen Großkapitalisten. Zur Absicherung der Macht der Herrschenden haben diese das Grundgesetz ausgehöhlt und sich den Staat zur Beute gemacht:

-    Ihr Instrument sind die herrschenden Parteien von der CSU bis zur Linken. In ihnen findet kein gemeinschaftsfördernder Konkurrenzkampf der Besten mehr statt. In den herrschenden Parteien bilden sich Seilschaften, die ohne Beachtung des Gemeinwohls ihre persönlichen Interessen rücksichtslos durchsetzen und verantwortungsbewußte, moralisch denkende und handelnde Menschen systematisch verfolgen, diffamieren und ausgrenzen.

-    Deswegen sind die herrschenden Parteien zu zentralen Versorgungseinrichtungen zur Sicherung des eigenen Wohlstandes geworden. Sie verteilen lukrative Posten nach Willfährigkeit und Proporz, nicht nach Fähigkeit. Sie nehmen maßgeblichen Einfluß auf alle drei staatlichen Gewalten: die Exekutive, die Legislative und die Judikative, die dadurch faktisch verschränkt und nicht mehr geteilt sind.

-    Die Folgen der herrschenden Parteienwirtschaft sind katastrophal. Von den herrschenden Parteien. über die Parlamente, die Verwaltungen und Gerichte macht sich eine antideutsche „Kultur“ der Korruption mit ungeheuerlichen Ausmaßen breit.

-    Eine Meinungsvielfalt in den Medien existiert nicht. Die Massenmedien sind fest im Griff der Oligarchie. Die von ihnen verbreiteten Meldungen und Meinungen sind nahezu identisch. Sie schaffen virtuelle Realitäten zur Sicherung ihrer Macht.

Die NPD lehnt das oben geschilderte oligarchische System der Fremdherrschaft internationaler Kapitalisten und ihrer Helfershelfer ab. Im Mittelpunkt nationaldemokratischer Politik steht der Mensch. Es ist Aufgabe verantwortungsvoller Politik, den Staat so zu gestalten, daß seine Bürger eine möglichst hohe Lebensqualität genießen können. Grundlage jeder vernünftigen Politik ist das lebensrichtige Menschenbild.

Weil wir wissen, wie schlimm es um die Zukunft unseres Volkes in der fremdbeherrschten BRD  bestellt ist, können wir in diesen Tage nicht so recht mitfeiern.           

Udo Voigt 
NPD-Parteivorsitzender



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