09.02.2010

Nordrhein-Westfalen

Sozialkahlschlag bei OPEL in Bochum

NPD wird vor den Werkstoren präsent sein

Bochum - Am heutigen Dienstag stellte der Opel-Chef Nick Reilly den „Zukunftsplan“ für den Konzern vor und versetze damit tausenden Opelanern einen Schock. Geht es nach dem Willen der US-Konzernspitze, so soll Opel u.a. durch die Streichung von 3.911 Stellen „zukunftsfähig“ gemacht werden. Darunter befinden sich auch 1.800 Arbeiter aus dem Werk in Bochum, die in nächster Zeit bei der „Agentur für Arbeit“ vorstellig werden dürften.

Im vergangenen November hatte der Mutterkonzern General-Motors in letzter Minute ein Angebot des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna abgelehnt und gleichzeitig verkündet, die Sanierung seiner europäischen Marke selbst durchführen zu wollen. Nachdem bereits vor einiger Zeit verkündet wurde, daß das Bochumer Opel-Werk erhalten bleibt, bekamen heute die Autobauer aus der Ruhrgebietsstadt die saftige Rechnung dafür präsentiert.

Um die Sanierung finanzieren zu können, möchte die US-Konzernspitze deutsche Staatshilfen in Höhe von 1.500.000.000 Euro haben. Etwa zehn Prozent davon würden auf das Land Nordrhein-Westfalen entfallen.

Der NPD-Landesvorsitzende und Bochumer Ratsherr, Claus Cremer, solidarisierte sich nach der Veröffentlichung der Opel-Pläne mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: ,,Die Pläne des Autobauers kann man nur als sozialen Kahlschlag bezeichnen, den wir Nationaldemokraten auf das Schärfste kritisieren. Während der Steuerzahler tief in die Tasche greifen soll um Opel zu sanieren, wird zum Dank die Zukunft tausender Familien zerstört. Gegen solche unsozialen Zustände wird die NPD vor den Werkstoren ihre Stimme erheben und sich mit den Opelanern solidarisieren.“

„Es kann nicht sein, daß deutsche Steuergelder für die Unfähigkeit einiger US-Manager in einen Konzern gepumpt werden, auf den man keinen Einfluß hat. Wer noch bis heute nicht in der Lage ist Autos zu entwickeln, die auf dem Markt gefragt sind, der wird es auch in Zukunft schwer haben. Deshalb darf nur über Staatshilfen gesprochen werden, wenn der Bund oder die betreffenden Länder im Gegenzug Einfluß auf die Entscheidungen im Konzern bekommen. Gelder können deshalb nur in Form von einer Unternehmensbeteilung fließen. Somit hätte man in Zukunft ein Mitspracherecht, wenn die US-Konzernspitze mal wieder ihren Rotstift ansetzt. Alles andere ist nicht hinnehmbar!“, so Cremer weiter.

Der Bochumer NPD-Stadtverband hat bereits angekündigt in den nächsten Tagen Flugblätter am Opel-Werk in Bochum zu verteilen.

Am 09.05.2010: NPD wählen!
Sozial geht nur national.

www.npd-nrw.de



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