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Mag das System Pleite gehen, die NPD nicht!
Liebe Leserin, lieber Leser,
lassen Sie sich nicht durch ein derartiges
Wunschdenken etablierter Politiker in der Systempresse verunsichern.
Entgegen den jüngst veröffentlichten Schreckensnachrichten ist die NPD
weder pleite noch handlungsunfähig. Wir werden allerdings unsere
geplanten Wahlkampfmaßnahmen im Superwahljahr 2009, die
Öffentlichkeitsarbeit, die Rückzahlung gegebener Darlehen und die
Verwaltungstätigkeit stark einschränken müssen, wenn wir die uns
zustehenden Mittel aus der staatlichen Parteienfinanzierung künftig
nicht rechtzeitig erhalten. Darum geht es den Herrschenden.
Hintergrund
solcher Horrorszenarien ist die Mitteilung des Deutschen Bundestages,
daß die unserer Partei im Februar 2009 zustehende Rate aus der
Parteienfinanzierung in Höhe von ca. 330.000 Euro nur gegen
entsprechende Sicherheitsleistung ausbezahlt wird.
Sicherheitsleistungen wollen wir aber aus grundsätzlichen rechtlichen
Überlegungen dafür nicht leisten, weil nach Meinung unserer
Rechtsvertreter der Einbehalt der Rate unter solchen Bedingungen
rechtswidrig ist. Wir haben deshalb Eilklage beim Verwaltungsgericht
Berlin eingereicht und gehen von einer baldigen Entscheidung zu unseren
Gunsten aus.
Gemäß Artikel 21 des Grundgesetzes wirken die
politischen Parteien an der politischen Willensbildung mit. Die NPD
kann sich als nicht verbotene Partei auf den gleichen Auftrag des
Grundgesetzes berufen wie etwa CDU oder SPD. Unabhängig vom Ausgang des
obengenannten Verfahrens stehen jeder Partei in dem Maße Mittel zu, daß
sie ihren laufenden Geschäftsbetrieb aufrechterhalten und die
politischen Willensbildung mitgestalten kann. Genau das festzustellen
hat die NPD beim Verwaltungsgericht Berlin beantragt und wird damit
notfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.
Warum
also jetzt solche Schreckensnachrichten in den Medien? Ganz einfach:
der Bundesparteitag steht unmittelbar bevor, und die Mischung aus
Geldmangel, Schuldzuweisungen, gepaart mit gezielten Indiskretionen
über Gerichtsverfahren, die noch nicht einmal abgeschlossen sind, soll
Mitglieder, Anhänger, Spender und Darlehensgeber der NPD verunsichern
und Streit und Mißtrauen in die eigenen Reihen tragen.
Seit der
Bundesinnenministerkonferenz vom März 2008 wissen wir, daß die
Innenminster einem erneuten Verbotsantrag keine Chancen einräumen. Wir
haben auch gehört, daß deren Dunkelmänner, die »V-Leute«, nicht
abgeschaltet werden. Gleichzeitig verkündete der niedersächsische
Innenminister Schünemann, daß man die NPD finanziell austrocknen müsse.
Ich denke, Sie, liebe Leserinnen und Leser, werden zwei und zwei
genauso zusammenzählen können wie ich. Mag der Fall »Kemna« hausgemacht
sein ? die unberechtigten Forderungen der Bundestagsverwaltung für eine
Selbstanzeige (eine Selbstanzeige soll nach dem Parteiengesetz
Strafzahlungen ausschließen) in Höhe von 1,8 Millionen Euro und die
Behauptung, daß der neue Bundesschatzmeister einen falschen
Rechenschaftsbericht abgegeben habe, was ebenfalls eine Forderung über
1,8 Millionen nach sich ziehe, sind es nicht.
Wir befinden uns
inmitten operativer Maßnahmen verschiedener koordiniert vorgehender
Geheimdienste. Das Ziel ist, die nationale Oppositionspartei NPD
handlungsunfähig zu machen und zumindest ihre Mitglieder, Freunde und
Anhänger zeitweilig zu verunsichern.
In diesen Tagen sollten wir
deshalb alle Ruhe bewahren und dreimal überlegen, was wir an Aussagen
oder Beschuldigungen von uns geben, sondern immer erst hinterfragen,
wem diese nutzen.
In Kürze wird ein Bundesparteitag wieder die
notwendige Klarheit in der Führung bringen. Ich setze auf die Erfahrung
und den Sachverstand der Delegierten, dieauf den Parteitagen der NPD in
der Vergangenheit ebenso wie während des laufenden Verbotsverfahrens
nicht emotional, sondern sachlich und rational die Weichen für die
Zukunft unserer Partei gestellt haben und stellen werden.
Mögen
das BRD-System und die Banken pleite gehen, der Idealismus unserer
Mitglieder und Anhänger wird uns davor bewahren. Im Gegenteil, wenn
dereinst alle Parteien nur noch vom Idealismus ihrer Anhänger abhängig
sein werden, ist der Gleichheitsgrundsatz auch wieder gewahrt und
unsere Chancen im Kampf für ein besseres Deutschland vervielfachen sich!
Dipl.sc.pol. Udo Voigt
NPD-Parteivorsitzender
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Udo Voigt
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