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Kommentar des Parteivorsitzenden
Jetzt heißt es: Tritt fassen und vorwärts!
Der 46. außerordentliche Berliner Bundesparteitag am 04./05.04. hat die Weichen der NPD für die nächsten zwei Jahre gestellt. Nach dem Superwahljahr müssen wir den längst überfälligen Programmparteitag durchführen und mit den Reformen der Partei nach innen wie nach außen stetig fortfahren. Im Ergebnis erhielt ich erneut einen großen Vertrauensbeweis und versichere, auch weiter mit ganzer Kraft der Partei und unserem Deutschland zu dienen.
Die Delegierten haben mir darüber hinaus eine kompetente, weltanschaulich gefestigte und homogene Führungsmannschaft zur Seite gestellt, mit der wir nun die großen Herausforderungen meistern werden. Mein Gegenkandidat Udo Pastörs hat mir als erster gratuliert und zwischenzeitlich auch in einer persönlichen Erklärung der neuen Führung die Hand gereicht.
In den 41 Jahren meiner Mitgliedschaft war dies wohl auch der längste Parteitag, den ich bislang miterlebte. Dazu noch die Umstände, daß uns das Bezirksamt von Berlin-Reinickendorf sprichwörtlich »einheizte«, indem es die Heizung auf 28 Grad hochfuhr, die Lüftung abstellte und keine Versorgung der Delegierten zuließ. Ich bedanke mich bei allen Anwesenden für die Disziplin, das Durchhalten und den Willen, daran mitzuarbeiten, die Partei wieder neu auszurichten. Die Rechtsabteilung ist bereits mit Anzeigen wegen versuchter Körperverletzung gegen das Bezirksamt vorgegangen.
Darüberhinaus verklagen wir dieses u.a. auch auf Mietminderung.
Die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen laufen in den betreffenden Verbänden auf Hochtouren, genauso wie die Vorbereitungen der für uns so wichtigen Landtagswahlen im Saarland, Sachsen und Thüringen. Der Parteivorstand wird noch in diesem Monat zu seiner ersten Sitzung zusammentreffen und notwendige Beschlüsse hinsichtlich erster zu treffender Maßnahmen vornehmen.
Wir haben uns viel vorgenommen und sind uns der existenziellen Anforderung der Lösung der uns gestellten Aufgaben bewußt. Auf seiner konstituierenden Sitzung, unmittelbar nach Ende des Parteitages, wurden für das Amt Finanzen Ulrich Eigenfeld und für das Amt Recht Frank Schwerdt gewählt. Wolfgang Schimmel wurde als zweiter Schatzmeister für das Referat Finanzen bestimmt. Als neuer Mehrheitsgesellschafter an unserer Deutschen Stimme beschlossen wir auch, die Neubesetzung des Chefredakteurs durch Karl Richter anzuregen. Ich danke Holger Apfel für die großartigen Leistungen in der redaktionellen Aufarbeitung unserer Zeitung und wünsche dem neuen Schriftleiter mindestens ebenso große Erfolge.
Die weitere Ämter- und Referatsvergabe wird auf der ersten ordentlichen Sitzung des Parteivorstandes erfolgen. Sorgen wir jetzt gemeinsam dafür, daß wir künftig alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Abweichungen von unserer nationalen und völkischen Weltanschauung sind dabei genau so wenig erfolgversprechend wie Kopierversuche der italienischen Abweichler unter Fini oder der nationalliberalen FPÖ. Wir müssen unseren deutschen Weg gehen! Die politischen und wirtschaftlichen Zeichen stehen auf Sturm. Der Parteivorstand kann in dieser schweren Zeit nur das leisten, was wir gemeinsam leisten können. Jetzt heißt es wieder: Tritt fassen und
vorwärts Marsch: Gehen wir ans Werk für Heimat, Volk und Vaterland!
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Udo Voigt
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