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Kommentar des Parteivorsitzenden

Unsere Zeit wird kommen...

Wohl nie zuvor in der Nachkriegsgeschichte sind die Handelsströme und die internationalen Kapitalflüsse so stark zurückgegangen wie derzeit. Entglobalisierung und damit Entflechtung der multinationalen Konzerne und internationalen Kapitalströme werden bereits öffentlich diskutiert. Die von uns lange geforderte Re-Nationalisierung der Volkswirtschaften steht bevor. Schon jetzt trifft die Weltrezession deutsche Vorzeigebranchen hart. Doch das Schlimmste kommt noch: Studien zeigen, daß eine dramatische Strukturkrise bevorsteht. Die grenzüberschreitenden Geldströme sind dabei, zu versiegen. Produktivitätsgewinne der vergangenen Jahre werden vernichtet, Märkte verschwinden, Dynamik wird gedämpft. In Deutschland ist diese neue Realität noch nicht recht ins Bewußtsein gelangt. Die ökonomischen und sozialen Wirkungen werden aber heftiger sein, als derzeit angenommen und unser Volk erst nach der Bundestagswahl in seiner ganzen Härte treffen. 

Wir müssen jetzt mit ganzer Kraft die politische Auseinandersetzung mit den Etablierten suchen. Der Parteitag hat mir eine erfahrene, kompetente, weltanschaulich gefestigte und harmonische Führung zur Seite gestellt. Sie ist genau das, was wir derzeit in den Stürmen schwerer Zeit brauchen: Keine innerparteilichen Endlosdebatten, keinen Schmusekurs oder Anpassung an den Zeitgeist, sondern klare politische Weisungen und Richtlinien. Der neue Parteivorstand hat ungewöhnlich schnell gehandelt. Mit dem neuen Chefredakteur der DS, Karl Richter, hat sich auch die Aufmachung unserer Parteizeitung in Inhalt und Gestaltung modernisiert. Sie ist lesefreundlicher und konkreter geworden. Nur drei Wochen nach dem Parteitag hat der neue Vorstand einstimmig das Positionspapier ?Der Deutsche Weg? verabschiedet. Dieses gibt wieder Klarheit im Kurs der Partei für die nächsten zwei Jahre. In dieser Ausgabe können Sie die ungekürzte Fassung selber lesen, und ich hoffe, daß auch Sie sich künftig nicht nur inhaltlich anschließen, sondern diese klaren Gedanken in  Diskussionen mit Anhängern bei weniger  weltanschaulich gefestigten nationalen Organisationen vertreten werden. Die zwischenzeitlich in der Parteizentrale eingegangenen positiven Zuschriften aus den Verbänden und dem Umfeld der Partei zeigen, daß unsere Basis nur darauf gewartet hat, daß wir wieder Tritt fassen. Eine neue Programmkommission unter Leitung von Uwe Meenen arbeitet bereits an dem Bundestagswahlprogramm. 

Jetzt haben wir die Nagelprobe zu bestehen, Kommunalwahlen in acht Bundesländern, drei Landtagswahlen und die Bundestagswahl verlangen von uns den ganzen persönlichen Einsatz. Nur wer handelt, kann verändern! Handeln wir und erschüttern wir die selbsternannten Gralshüter der ?Demokratie? mit neuen Wahlerfolgen. Wir drücken auch unserem Bündnispartner DVU die Daumen zur Europawahl am 7. Juni, und ich bin überzeugt, daß wir an diesem Tag über einhundert neue kommunalpolitische Mandatsträger haben werden. Die Wahlmänner unserer Landtagsfraktionen werden am 23. Mai klarstellen, daß die nationale Opposition erstmalig mit dem bekannten Liedermacher Frank Rennicke einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten ins Rennen schickt. Wir haben in Kürze wieder das Gesetz des Handelns auf unserer Seite. Vorwärts Nationaldemokraten!

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